Christine Brückner

 

Home
Der Ort
Ortsbeirat
Kirche
Johannes Emde
Aktuelles
Vereine
Christine Brückner
Kalender
Jubiläum 2012
Gewerbe
Impressum
Datenschutzerklärung
Immobilien

 

  

   Christine Brückner

   Wohl die bekannteste Persönlichkeit aus Schmillinghausen.

   Frau Christine Brückner wurde am 10. Dezember 1921 als Tochter des damaligen Pfarrers Carl Emde und seiner Frau Clotilde
   in Schmillinghausen geboren. Sie besuchte das Gymnasium in Arolsen und in Kassel. Nach einigen Berufs- und Ortswechseln
   erhielt sie 1954 für den Roman „Ehe die Spuren verwehen“ den ersten Preis in einem Romanwettbewerb des Bertelsmann
   Verlages. Danach war sie hauptberuflich Schriftstellerin.

   1965 zog Christine Brückner nach Kassel und heiratete dort im Jahr 1967 den Schriftsteller, Maler, Lektor und Dramaturgen
   Otto-Heinrich Kühner.

   1972 hatten Brückner und Kühner während einer Lesereihe im Schwarzwald einen schweren Autounfall, den beide nur knapp
   überlebten. Christine Brückner war danach einige Monate im Krankenhaus. In dieser Zeit schrieb sie – im Krankenbett liegend –
   mehrere Kurzgeschichten, Balladen und Essays, die 1973 als Anthologie unter dem Titel  „Überlebensgeschichten“ erschienen.

   1984 gründete sie zusammen mit ihrem Mann die Stiftung Brückner Kühner, die seit 1985 unter anderem den mit 10.000 Euro
   dotierten Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor vergibt und heute als Zentrum für komische Literatur, avancierte Dichtkunst
   und als Ort der Erinnerung an Christine Brückner und ihrem Mann wirkt.

   Von 1980 bis 1984 war Brückner Vizepräsidentin des deutschen P.E.N, der Schriftstellervereinigung. 1982 wurde sie mit
   der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet, 1990 mit dem Hessischen Verdienstorden, 1991 mit dem
   Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1996 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz.

    Christine Brückner starb am 21.12.1996 nur wenige Wochen nach ihrem Mann. Beide sind auf dem Friedhof in Schmillinghausen
    in einem Ehrengrab der Stadt Kassel begraben.

    Wer möchte, kann im wörtlichen Sinne auf den Spuren der Schriftstellerin wandeln: Im September 2002 wurde der
   Christine-Brückner-Weg eingeweiht. Er führt Wanderer vom
Bad Arolser Schloss, am Fischhaus und der Himmelswiese
   vorbei, zum Schmillinghäuser Forsthaus und zum Pfarrhaus.

   Zu den größten Erfolgen der Autorin zählt die Roman Trilogie „Jauche und Levkojen“, „Nirgendwo ist Poenichen“ und „Die Quints“
   sowie das Buch „Wenn Du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“




   

   

   
   
    Der Brücknergarten in Schmillinghausen  (Fotos Oliver Lippe)

 

Home | Der Ort | Ortsbeirat | Kirche | Johannes Emde | Aktuelles | Vereine | Christine Brückner | Kalender | Jubiläum 2012 | Gewerbe | Impressum | Datenschutzerklärung | Immobilien